Supervision


Odendahl & Kollegen als Lehrpraxis…

In unserer Praxisgemeinschaft für Psychotherapie bieten wir Ihnen kollegiale Unterstützung und Coaching an. Als Supervisorin berät und unterstützt Diplom-Psychologin Helga Odendahl Sie zielgerichtet und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Anlässe für Supervision können sein:

  • Verbesserungen der multiprofessionellen Zusammenarbeit
  • Abbau von Spannungen zwischen Berufsgruppen oder Leitung und Mitarbeitern sowie bei Belastung durch die Arbeit, wenn diese die Lösungskompetenz des Teams beeinträchtigen
  • Fallbesprechungen – Erkennung und Wiedergewinnung der Handlungsfähigkeit bei Verwicklungen, wenn problematische Patienten, Klienten oder Kunden durch ihre ungelösten Probleme Spannungen im Team auslösen
  • Entwicklung der Führungsfähigkeit eines Leitungsteams

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Seit einigen Jahren bin ich für verschiedene Weiterbildungsinstitute (IFAP, KBAP, Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse Rhein-Eifel GmbH) tätig. Hier bilde ich Psychotherapeuten und Coaches aus. Supervision findet in Gruppen und im Einzelsetting statt. Der Blick von außen hilft dem/r Supervisand/in, die nötige Distanz für seine /Ihre Arbeit zu finden. Der Blick auf das Geschehen von einer Metaebene  ermöglicht uns  neue Erkenntnisse über das Interaktionsgeschehen und über uns selbst, zu sammeln. Die eigenen blinden Flecke aber auch die eigenen Stärken und Vorlieben werden in der Arbeit herausgearbeitet. Häufig ist die Bestätigung und Rückversicherung des/r Supervisanden/in ein wichtiger Baustein im Erlernen der Tätigkeit. Ich kann als Supervisorin auf einen großen Erfahrungsschatz mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern zurückgreifen und Sie hier fachspezifisch unterstützen.

In den Supervisionsgruppen, die ich leite steht der tiefenpsychologische Blick und die Arbeit mit der Übertragung und Gegenübertragung im Vordergrund. Das heißt, wir nutzen die Gefühlsmäßigen Übertragungen der Gruppe um Aufschluss über die Dynamik des Patienten zu bekommen. Wenn zum Beispiel der Therapeut von seinem Fall berichtet, spürt die Gruppe anhand der Art der Erzählung viel mehr, als das Gesagte. Diese unbewußten Übertragungen werden ausgesprochen und analysiert. Im Konzept der Übertragung gehen wir davon aus, dass wir alle alte Beziehungserfahrungen auf andere übertragen, d.h. wir stecken die anderen in die Schuhe unserer Eltern, mal Mutter, mal Vater. Das Gegenüber reagiert da drauf auf bestimmte Art und Weise. Im ungünstigen Fall, reagiert das Gegenüber wenig wohlwollend und negative Kreisläufe können sich wiederholen. Eine Supervisionsgruppe kann solche Kreisläufe anschauen ohne sie auszuagieren und kann sie analysieren, verstehen und verändern.